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freizeitkarte der aktivregion

 

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AktivRegion Schleswig-Holstein


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Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Verlagerung und Reattraktivierung der Schleusenausstellung in Kiel-Holtenau Drucken

Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Verlagerung und Reattraktivierung der Schleusenausstellung in Kiel-Holtenau

Antragsteller: Landeshauptstadt Kiel

Beantragte Förderung: 15.400,00 € / 55% der zuschussfähigen Kosten

Projektbeschreibung:Die Schleusenausstellung und die Besichtigung der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals sind wesentliche Bestandteile des maritimen Tourismus in Kiel mit wichtigen Ausstrahlungseffekten in den angrenzenden Kreis Rendsburg-Eckernförde. Bedingt durch die derzeitige Lage im ISPS-Sicherheitsbereich, ist eine Nutzung im Moment nur stark eingeschränkt möglich (siehe Projektbeschreibung). Die jetzige Situation führt zunehmend zu einer Verärgerung der vielen abgewiesenen Touristen und damit zu einem Imageschaden des Tourismuslandes Schleswig-Holstein, der angrenzenden Tourismusregion, der Landeshauptstadt Kiel und dem WSA. Das von der Landeshauptstadt Kiel und der WSA mittelfristig verfolgte Ziel, die Schleusenausstellung außerhalb des Sicherheitsbereiches wieder zu reattraktivieren, ist daher dringend notwendig und soll durch eine von der AktivRegion geförderte Machbarkeitsstudie vorbereitet werden. Im Wesentlichen soll in dieser Machbarkeitsstudie untersucht werden, welche Anforderungen hin-sichtlich der Größe und der Ausstattung realisiert werden müssen, um die Ausstellung für Besucher jeder Altersklasse attraktiv zu gestalten. Eine bloße Verlagerung mit den vorhandenen, mittlerweile zum großen Teil veralteten Exponaten wird nach Einschätzung von Experten nicht zu der gewünschten Reattraktivierung führen, sondern nur den Status quo festigen. Zudem bezieht sich das Nachfrageverhalten der Besucher auf bisher nicht berücksichtigte Ausstellungsinhalte wie z. B. aktuelle Neu- und Ausbaumaßnahmen am Kanal und wirtschaftliche Bedeutung des Kanals für Deutschland und die Region.

Die Beantwortung der im Leistungskatalog aufgeworfenen Fragen erfolgt aufgrund einer umfassenden Analyse und Darstellung der Ist-Situation sowie der eingehenden Betrachtung des Marktes von erlebnisorientierten musealen Einrichtungen bzw. Edutainmenteinrichtungen. Kommt die Machbarkeitsstudie zu einem realisierungsfähigen Ergebnis, wäre im nächsten Schritt - aufbauend auf der Machbarkeitsstudie als fachlich fundiertem Leitfaden - ein vertiefendes Ausstellungskonzept erforderlich, um die gewünschte Ausstellung detaillierter zu betrachten und weiter aufzuschlüsseln. Im Anschluss an dieses zugespitzte Ausstellungskonzept wäre dann in einem dritten Schritt ein Marketingkonzept für die Einrichtung zu erstellen. - Die beiden zuletzt genannten Schritte sind nicht Bestandteil des vorliegenden Förderantrages.

Das Projekt „Schleusenausstellung" wird das von den AktivRegionen initiierte und gemeinsam als Leuchtturmprojekt durchgeführte Projekt „Nord-Ostsee-Kanal" komplettieren. Das Projekt NOK wird bestimmt durch eine Vielzahl von Projekten von Brunsbüttel durch mehrere AktivRegionen, allerdings nur bis vor die Tore Kiels. Durch den Neubau einer Schleusenausstellung, dessen Vorstufe die zu fördernde Machbarkeitsstudie darstellt, erfährt der NOK auf seiner gesamten Länge von Schleuse zu Schleuse eine weitere touristische Aufwertung und vervollständigt dadurch das bereits bewilligte Projekt „NOK". Für die Landeshauptstadt Kiel als Initiatorin und Antragstellerin des Förderprojektes steht die Zusammenarbeit zwischen ländlichem Raum und Stadtgebiet im Vordergrund dieser und weiterer Überlegungen. Ohne die Entwicklungen auf dem Gebiet der AktivRegionen wären Überlegungen zur Neukonzeption der Schleusenausstellung als „Insellösung" in einem so frühen Stadium nicht angestellt worden.

Direkte zählbare regionalwirtschaftliche Effekte wird die reine Erstellung der Machbarkeitsstudie nicht mit sich bringen. Allerdings sind nach Fertigstellung des Neubauvorhabens positive strukturelle Auswirkungen sowohl innerhalb der Stadt Kiel als auch im Umland und entlang des Kanals zu erwarten.