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freizeitkarte der aktivregion

 

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AktivRegion Schleswig-Holstein


Europäische Union
Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
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Hier investiert Europa
in die ländlichen Gebiete.


Zukunftsprogramm Ländlicher Raum


LEADER

Gettorfer Geschichte erwandern Drucken

Antragsteller

Gemeinde Gettorf

Beantragte Förderung

22.300,00 €  / 55 % der zuwendungsfähigen Kosten

Durchführungszeitraum

Oktober 2011 - Februar 2012

Projektbeschreibung

Das Projekt besteht aus drei verschiedenen, eng miteinander verzahnten Komponenten:

­-    Beschilderung der bedeutsamen Stätten in Gettorf

-    Das Wegenetz des Bürgerparks wird ausgebaut

-    Outdoor-Fitnessgeräte werden aufgestellt

 

Beschilderung der bedeutsamen Stätten in Gettorf

In Gettorf gibt es eine Vielzahl von historischen Gebäuden und Plätzen. An diesen Stätten sollen daher Hinweistafeln mit einem kurzen Überblick über deren Historie angebracht werden. Auf diese Weise wird Gettorf für die Einwohnerinnen und Einwohner aber auch Besucherinnen und Besucher erheblich anschaulicher. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist daran gedacht, an 19 Gebäuden bzw. Orten Hinweistafeln anzubringen.

Nachfolgend werden die Maßnahmen im Einzelnen kurz dargestellt:

Die Standardausführung der Hinweistafeln – dies sind rund achtzehn Schilder –­ wird das Format DIN A 4 aufweisen. Kommt es nicht in Betracht, die Schilder an einer Wand zu befestigen, werden sie als Standtafeln ausgeführt. Trotz gewährleisteter Witterungs- und Vandalismuseignung sehen die Tafeln edel aus. Im Ortskern hat der Bildhauer Jörg Plickat 2002 die Bronzeplastik „Marktfrauen“ geschaffen. Ergänzend dazu soll auf einer Bronzetafel die Geschichte des Gettorfer Marktes in der Größe von rund DIN A 3 beschrieben werden. Der jeweilige Standort der historischen Stätten wird auf einer zentralen Übersichtskarte abgebildet, die aus dem gleichen Material wie die Standardschilder besteht und voraussichtlich einen Quadratmeter groß sein wird. Die Übersichtskarte soll auf dem Karl-Kolbe-Platz in unmittelbarer Nähe zum Rathaus und zum Heimatmuseum platziert werden, um als Ausgangspunkt für die historische Erkundigung des Ortes zu dienen. In direkter Nähe zur Übersichtskarte soll ein wichtiges Exponat aufgestellt werden. Es handelt sich hierbei um eine Wasserpumpe der Fa. Brunnenbauer Wiese, wie sie bis in die neunzehnhundertsechzi-ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zur Wasserversorgung in Gebrauch waren. Diese leistungsstarken, achteckigen Pumpen mit einer Höhe von rund zwei Metern gehörten der Gemeinde und versorgten an fünf bis sechs Standorten in Gettorf die Bevölkerung. Schließlich werden an voraussichtlich drei markanten Gettorfer Straßen touristische Hinweisschilder auf das Heimatmuseum und die Mühle hinweisen. Diese beidseitig bedruckten Schilder sind in traditionell mit braunem Grund, weißer Schrift sowie weißer Umrandung gehalten.

 

Das Wegenetz des Bürgerparks wird ausgebaut

Bereits jetzt verfügt die Gemeinde Gettorf im Bürgerpark über ein wassergebundenes Fußwegenetz, welches zuletzt in 2010 ausgeweitet wurde. Nunmehr möchte die Gemeinde in einem nächsten Schritt dieses Wegenetz ausbauen, um einen Rundwanderweg innerhalb des Bürgerparks zu erstellen. Hiermit wird das bereits vorhandene Netz von derzeit ca. 1,7 km um weitere 800 m ergänzt, so dass insgesamt ein Netz von 2,5 km im und an den Bürgerpark angrenzend zur Verfügung stehen wird. Der Ausbau des Wanderwegenetzes steht in einem engen Bezug zum ersten Teil des Projekts: Konkret werden im Bürgerpark insgesamt drei Hinweisschilder aufgestellt, und zwar eines über den historischen Park selbst, ein weiteres beim Kaiser-Wilhelm Denkmal sowie eines an der Gedenkstätte am Ehrenhain.

 

Outdoor-Fitnessgeräte werden im Bürgerpark aufgestellt

Die Attraktivität des Bürgerparks wird durch die Aufstellung von Outdoor-Fitnessgeräten weiterhin gesteigert. Diese Fitness-Geräte werden modular in einem Aktionsparcours aufgestellt und wenden sich an alle erwachsenen Bevölkerungsgruppen. Geplant ist zunächst das Aufstellen von fünf Geräten. Bei diesen Geräten handelt es sich um Bewegungsgeräte für den öffentlichen Außenbereich. Sie zeichnen sich durch Langlebigkeit und Robustheit als auch durch eine seniorengerechte Gestaltung aus. Die Geräte sind TÜV-geprüft.