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für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa
in die ländlichen Gebiete.
| Nachhaltige und CO2-neutrale Gemeinde Lindau |
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Leuchtturmprojekt AntragstellerGemeinde Lindau über das Amt Dänischer Wohld Beantragte Förderung712.250,00 € / 55 % der zuwendungsfähigen Kosten DurchführungszeitraumOktober 2011 - 2013 ProjektbeschreibungDie Gemeinde Lindau liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Unterzentrum Gettorf. Mit einer leicht sinkenden Einwohnerzahl (derzeit ca. 1.290) und einer wachsenden Überalterung finden sich in Lindau die typischen Herausforderungen des ländlichen Raumes. Die Gemeinde geht dieses Thema frühzeitig und umfassend an, indem sie die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger als die mit Abstand kleinste Modellgemeinde im Rahmen einer bundesweiten Inklusionsstudie erhoben hat. Die im Folgenden beschriebenen Maßnahmen wurden aus der Studie abgeleitet und sollen nun umgesetzt werden. Die Gemeinde Lindau strebt eine nachhaltige und umweltfreundliche Entwicklung an, die im Wesentlichen auf zwei Säulen beruht. Die erste Säule – Nachhaltige Ortskernentwicklung: Im Anschluss an eine gemeindeweite Untersuchung zur Inklusion im Jahr 2010 plant die Gemeinde Lindau für den Ortskern ihres größten Ortsteils – dies ist Revensdorf – eine Neuausrichtung der kommunalen Liegenschaften. Diese liegen im Ortskern dicht beieinander. Zentraler Punkt ist der Bau eines generationenübergreifenden Gemeindehauses. Dieses soll auf der Position eines vor rund einhundert Jahren errichteten, nunmehr kürzlich abgerissenen Wohnhauses in Revensdorf platziert werden. Ebenso wie sein historisches Vorbild soll dieses Mehrparteienwohnhaus kostengünstig zur Verfügung gestellt werden, um in Verbindung mit einer entsprechenden Ausgestaltung verschiedenen Generationen Wohnraum zu bieten. Der kommunale Kindergarten im Dörpshus auf der gegenüberliegenden Straßenseite stößt an seine Grenzen. Die gesetzge-berischen Verschärfungen sowie die Lage direkt an der viel befahrenen Landesstraße sprechen für einen Neubau. Daher soll nahebei im Ortskern eine neue Einrichtung geschaffen werden, die zudem auch für die private Kindertagespflege eingesetzt werden soll. In den so freiwerdenden Räumen des Dörpshus wird ein multifunktionaler Kulturtreff/ eine Begegnungsstätte für alle Lindauer errichtet werden. Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten vom Internetzugang bis hin zur Laienspielgruppe entsprechen dem inkludierten und generationenüber-greifenden Ansatz, den die Gemeinde Lindau nachhaltig verfolgt. Der Neubau eines kommunalen Bauhofs unter gleichzeitiger Erweiterung des Gruppenraums der Freiwilligen Feuerwehr passt ebenfalls in dieses Konzept und unterstreicht die umfassende und langfristig angelegte Ortskernentwicklungsplanung der Gemeinde Lindau. Die zweite Säule – CO2-freie Gemeinde: Lindau hat das Ziel, sämtliche kommunalen Liegen-schaften zukünftig CO2-neutral zu beheizen. Zu diesem Zweck sollen die kommunalen Liegen-schaften in dem größten Ortsteil Revensdorf über ein zu errichtendes Nahwärmenetz angebunden werden. Mit diesem Netz soll Wärme transportiert werden, die in einem Blockheizkraftwerk erzeugt wird. Dieses BHKW wiederum soll seine Wärme aus Holz bzw. Holzhackschnitzeln erzeugen, welches in den staatlichen Forsten in der Gemeinde Lindau produziert wird. Auf diese Weise kann der Energieaufwand für etwaige Transporte auf ein Minimum beschränkt werden. Die Wirtschaftlichkeit eines solchen Netzes wurde zusammen mit der Stadtwerke Eckernförde GmbH errechnet. Dabei wurde der voraussichtliche Energiebedarf dieser Liegenschaften einerseits sowie der durchschnittliche Holz- bzw. Hackschnitzelpreis zugrundegelegt. Zudem wurde berücksichtigt, dass in den Sommermonaten eine Grundlast durch virtuelles Biogas zu sichern ist. Das Nahwär-menetz soll zusammen mit einem regionalen Energieversorger aufgebaut und betrieben werden. Denkbar sind verschiedene Betriebsformen. Damit die CO2-Freiheit nicht nur auf kommunale Liegenschaften begrenzt wird, kann das Nahwärmenetz auch auf das geplante Neubaugebiet und das geplante Gewerbegebiet in Revensdorf ausgedehnt werden. Die energetischen Maßnahmen werden separat als Health-Check-Projekt beantragt. Um den gesamten öffentlichen Gebäudebestand der Gemeinde CO2-neutral zu versorgen, soll außerdem das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Großkönigsförde mit Solartechnik versehen werden (nicht Bestandteil dieser Förderung). Nachtrag 13.05.2011: Das MLUR sieht nach Antragsprüfung das Problem, dass die Gemeinde zwar
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