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für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa
in die ländlichen Gebiete.
| Das verrückte Haus |
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Leuchtturmprojekt
AntragstellerDirk Oster Beantragte Förderung84.000 € / 35% der zuschussfähigen Kosten DurchführungszeitraumNovember 2009–April 2010 ProjektbeschreibungAuf dem Gelände des Tierparks Gettorf soll ein auf dem First stehendes Haus als zusätzlicher Besuchermagnet der Region errichtet werden. Das verrückte Haus erweckt den Eindruck eines ganz normalen Wohnhauses, mit der Besonderheit, dass es auf dem Kopf steht. Das heißt, dass sämtliche Einrichtungsgegenstände (z.B. Bad/Toilette, Möbel) am oberen Raumende befestigt sind und somit ebenfalls auf dem Kopf stehen. Durch die Neigung der Grundfläche wird die Wahrnehmung der Besucher zusätzlich irritiert. Das Haus soll über ein Drehkreuz vom Tierpark aus erreicht werden. Gäste, die sich das Haus von innen anschauen wollen, zahlen an der Tierparkkasse bzw. am Drehkreuz einen zusätzlichen Eintrittspreis. Der Tierpark Gettorf ist bereits eine Besucherattraktion für Urlauber und Bewohner Schleswig-Holsteins mit einer Besucherzahl von 100.000 – 130.000 Gästen pro Jahr. Mit dem „verrückten Haus“ soll die Attraktivität des Tierparks und der Gemeinde weiter gesteigert werden. Stammgäste sollen gebunden werden, durch die Erweiterung des Angebotes im Tierpark sollen aber vor allem neue Besuchergruppen erschlossen werden. Tagesbesucher aus ganz Norddeutschland und Dänemark sind zu erwarten. Auch für Urlauber in Schleswig-Holstein stellt das verrückte Haus ein attraktives Ausflugsziel dar. Durch die zu erwartende steigende Gästezahl profitiert die gesamte AktivRegion Hügelland am Ostseestrand, da der Ausflug oft mit dem Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten bzw. eines gastronomischen Betriebes in der Region verknüpft wird. Ein vergleichbares Projekt existiert in Deutschland bislang nur auf Usedom im Ort Trassenheide (Eröffnung im Sep. 2008). Für den Tourismus in Schleswig-Holstein ist das verrückte Haus geeignet, Stammgästen ein neues Ziel anzubieten und neue Gäste für das Land zu gewinnen. Durch die zu erwartenden zusätzlichen Besucher werden Arbeitsplätze im Tierpark Gettorf gesichert. Für die Pflege und Reinigung des verrückten Hauses soll ein Arbeitsplatz entstehen (Teilzeit). Im Haus sollen neben dem normalen Ausflugsverkehr auch Veranstaltungen (z.B. Hochzeiten, Geburtstage, Empfänge) stattfinden. Gettorf ist über die Bahnlinie Kiel-Flensburg gut an den ÖPNV angeschlossen, so dass den zusätzlichen Gästen eine umweltbewusste Anreise ermöglicht wird. Ein Erbpachtvertrag zwischen Herrn Oster und dem Tierpark Gettorf liegt ebenso vor, wie eine Baugenehmigung. MaßnahmenbereichVerbesserung des freizeit-touristischen Angebotes: Das verrückte Haus ist eine neue, herausragende Sehenswürdigkeit für Schleswig-Holstein, die es in dieser Form landesweit nicht gibt. Es erweitert das touristische Angebot der Region und des Landes Schleswig-Holstein. Zielgruppe: Das verrückte Haus spricht vor allem Familien an und steht damit im Einklang mit der Zielgruppendefinition des landesweiten Tourismusmarketing. Das Projekt ist eingebunden in den Tierpark Gettorf, der ebenfalls vor allem Familien anspricht. Dementsprechend wird ein touristischer Anziehungspunkt der Region gestärkt. Alleinstellungsmerkmal: Das verrückte Haus ist landesweit einmalig. Ein vergleichbares Projekt existiert bundesweit nur auf Usedom. Qualitätssteigerung: Das verrückte Haus begründet einen weiteren Reiseanlass und vergrößert das touristische Angebot in Schleswig-Holstein, somit steigert es die Qualität im Schleswig-Holstein-Tourismus.
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