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Aschberg: Baugenehmigung für Millionen-Projekt erteilt Drucken

Gut zwei Jahre nachdem der Kreis Rendsburg-Eckernförde die europaweite Ausschreibung für ein Nutzungskonzept für das Aschberg-Gelände auf den Weg gebracht hat, hat die Verwaltung jetzt dem Investor Globetrotter Baugenehmigung erteilt. "Nachdem die Gemeinde Ascheffel dem Satzungsbeschluss zugestimmt hat, konnten wir die Genehmigung erteilen, sagte Bauamtsleiterin Birgit Kulgemeyer auf Nachfrage der Eckernförder Zeitung. Genauer gesagt, wurden von den von Globetrotter beauftragten Architekten drei Anträge gestellt. Ein Antrag für die Akademie mit Gastronomie und Aussichtsturm, ein Antrag für den Hotelkomplex und ein weiterer für die Tribünenanlage.
Erleichtert darüber, das das Verfahren nun zum Abschluss gebracht werden konnte, zeigte sich auch Planerin Jutta Neumann vom Hamburger Büro Moths Architekten. Viele Hürden hätten in den vergangenen Monaten genommen werden müssen. "Baubeginn wird noch im Dezember sein", sagte Neumann unserer Zeitung. Den Anfang machten die Erd- und Erschließungsarbeiten. Die Fertigstellung des rund elf Millionen Euro teuren Projektes ist für Mai 2013 geplant.
Das Unternehmen Globetrotter plant auf dem rund acht Hektar großen Aschberg-Gelände den Bau einer Outdoorakademie. Die Besucher des Aschberges erwartet ein 23 Meter hoher Aussichtsturm mit sieben Ebenen, der durch seine Holz-Lamellen-Struktur rundherum einen Blick auf die Region ermöglicht. Wer ganz nach oben will, kann die Treppe nehmen - oder die Kletterwand oder den Fahrstuhl.
Im Erdgeschoss der Akademie wird eine öffentliche Gaststätte eingerichtet sein. Im ersten Stockwerk die Seminarräume, die für Schulungen der Globetrotter-Mitarbeiter genutzt werden, aber auch von anderen Vereinen und Firmen gebucht werden können. Außerdem werden neue Parkplätze geschaffen.